„Der Kandidat, der aus der Stille kommt,“ so nennt Torben Lütjen das erste Kapitel seiner Biografie über Frank-Walter Steinmeier, die er auf Einladung der Wählerinitiative „Wir für Sören Bartol“ am Donnerstag im Marburger TTZ vorstellte. Denn „es war vor allem die Kunst des klugen Abwartens, die Steinmeier am Ende scheinbar mühelos in seine Ämter katapultiert hat“ so Lütjen. „In kürzester Zeit hat sich Frank-Walter Steinmeier vom obersten Beamten der Regierung Gerhard Schröders zur letzten sozialdemokratischen Hoffnung auf das Kanzleramt entwickelt.“ In der Tat ist die Karriere Steinmeiers einmalig. Lütjen versucht in
seiner Biografie dem Politiker und Menschen Steinmeier näher zu kommen. Der Lesung schloss sich ein Gespräch zwischen dem Autor und dem Bundestagsabgeordneten Sören Bartol an, in dem es um die Kälte und die Hysterie (Lütjen) der politischen Klasse und ihr Umfeld in Berlin ging. Ein interessanter Abend, zu dem leider nur wenige Zuhörer erschienen. (EW)
Archiv für die Kategorie ‘Unterwegs’
Lesung aus „Frank-Walter Steinmeier – Die Biografie“
Verfasst von Vorstand am 3. September 2009
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Sören Bartol lud ein: SPD-“General“ Hubertus Heil in Caldern
Verfasst von Vorstand am 3. September 2009
Wer Schwarz-Gelb wählt, der wird den Sozialstaat rasieren! Das rief der Generalsekretär der SPD, Hubertus Heil, den über 100 Besuchern der Wahlveranstaltung im Caldener Dorfgemeinschaftshaus zu.
„Es geht nicht um Horst Schlemmer, nicht um Ackermanns Geburtstag und auch nicht um Ullas Auto“, so Heil. „Es geht darum, wie dieses Land in Zukunft regiert werden soll.“ Krisenmanagement reiche nicht aus, es müsse sich grundlegend etwas ändern. Für die Finanzmärkte müssen endlich Regeln durchgesetzt werden.
Das Konzept „Die Arbeit von morgen“ von Frank-Walter Steinmeier zeige nach vorne und habe die politischen Gegner naturgemäß auf den Plan gerufen. Heil kritisierte deren Desinteresse an der Arbeitslosigkeit. Schwarz-Gelb glaube, die Zukunft der Arbeit liege in den Billigjobs. „Wer nicht gestalten will, muss auch nicht regieren“, meinte er. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit habe für die Sozialdemokraten höchste Priorität, denn – so Heil – die Menschen sollen von ihrer eigenen Hände Arbeit leben können.
Die Mehrheit der Bevölkerung wolle mehr Arbeitsplätze, eine Zukunftstechnik ohne Atomkraft und Bildung ohne Gebühren. Daher sei er – trotz Umfragen – optimistisch, was den Wahlausgang am 27.9. angehe.(EW)
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Programm für die ganze Familie
Verfasst von Vorstand am 30. August 2009
Auf dem Schiffenberg bei Gießen stieg das diesjährige Hessenfest der SPD. Livemusik, Kinderzirkus, Polittalks und vieles andere mehr wurden geboten. Der hiesige Vorsitzende Detlef Ruffert konnte zahlreiche Besucher aus „seinem“ Unterbezirk Marburtg-Biedenkopf begrüßen.
Gastredner war der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. Als Beck kam, ging im wahrsten Sinne des Wortes die Sonne auf, nachdem es zuerst so aussah, als müssten die Besucher den Samstag unter Schirmen verbringen.
(EW)
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Klaus Bartnik bei Nacht der Kunst
Verfasst von Vorstand am 21. Juni 2009
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Europawahl ist wichtig
Verfasst von Vorstand am 17. Mai 2009
Die Europawahl am 7. Juni war neben Vorstandsberichte und Wahlen das vorherrschende Thema auf dem Bezirksparteitag Hessen-Nord am Samstag in Baunatal. 29 Delegierte hat dort die SPD Marburg-Biedenkopf. Der Spitzenkandidat für die Europawahl, Martin Schulz, hob in seiner Rede das Zusammenstehen der Länder hervor – „zu einem starken Geleitzug“, so Schulz, „denn wir stehen vor Aufgaben, die kein Land alleine bewältigen kann. Durch das Internet sei die Welt ein Dorf geworden.„Noch 22 Tage Zeit um zu mobilisieren,“ rief Martin Schulz den Delegierten aus Nordhessen zu. „Wenn ihr das Doppelte von dem tut, was ihr tun wolltet, habt ihr die Hälfte von dem getan, was Franz Müntefering von euch erwartet.“ Bei den Vorstandswahlen wurde Norbert Schüren mit 196 von 227 abgegebenen Stimmen als Stellvertr. Bezirksvorsitzender wiedergewählt. Der Marburger Dr. Thomas Spies erhielt von den Beisitzern mit 134 Stimmen das drittbeste Ergebnis hinter SPD-Hessens Generalsekretär Michael Roth (146) und Kassels OB Bertram Hilgen (143).(EW) Foto: Martin Schulz, Barbara Weiler und Manfred Schaub und die Marburg-Biedenkopfer Delegierten.
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Ehrungen beim SPD-Ortsverein Lohra
Verfasst von Vorstand am 13. April 2009
Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Lohra wurde nicht nur der Vorstand unter Leitung des 1. Vorsitzenden Manfred Gerhard durch Elfriede Köhler und Kurt Schwaldt als 2. Vorsitzende komplettiert, sondern auch wichtige Ehrungen durchgeführt. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Helmut Bamberger und Hermann Maier von Sören Bartol und Detlef Ruffert geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Christel Bobenau (unser Foto) Urkunde und Ehrennadel samt Blumenstrauß. (DR)
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Heringsessen bei der SPD in Hartenrod und Angelburg
Verfasst von Vorstand am 13. April 2009
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Alle für Thorsten
Verfasst von Vorstand am 14. Dezember 2008
Heute stellte die hessische SPD ihre Landesliste zur Wahl am 18. Januar 2009 auf. Mit dabei: Die 15-köpfige Delegation der SPD Marburg-Biedenkopf. Mit einer beeindruckenden Rede machte der Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel klar, dass er „der richtige Mann zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle“ ist, wie es Versammlungsleiter Lothar Quanz ausdrückte. Verstärkung aus Berlin bekamen die Hessen durch den Parteivorsitzenden Franz Müntefering. Das sei keine Rede eines motzenden Oppositionspolitikers gewesen, sondern die Rede eines Ministerpräsidenten, sagte er im Anschluss an die Rede von Thorsten Schäfer-Gümbel. Franz Müntefering wünschte den Hessen mit einem „Glückauf!“ alles gute. Jeder Wahlkampf sei ein Unikat. Es komme jetzt darauf an, mit den Leuten zu sprechen, wo ihnen der Schuh drückt. (EW)
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Regionalkonferenz in Alsfeld mit großer Beteiligung aus Marburg-Biedenkopf
Verfasst von Vorstand am 16. September 2008
Die 3. Regionalkonferenz der Hessen-SPD zur Etablierung einer Rot-grün geführten Landesregierung unter Duldung der „Linken“ fand in Alsfeld statt. Von den rund 400 Delegierten kamen allein 78 aus unserem Unterbezirk. In einer kämpferischen und ausgewogenen Rede begründete Andrea Ypsilanti ihre Ideen und Überlegungen für den dringend notwendigen Politikwechsel in Hessen. Auch die Mehrzahl der 38 Wortmeldungen sprachen sich für „Koch muss weg“
aus.
Unser großes Foto zeigt einen Blick in die Hessenhalle, am Mikrofon Prof. Hans-Karl Rupp, Marburg, bei seinem Redebeitrag und das kleine Bild die UB-Vorsitzenden der Bezirke, die zu der Regionalkonferenz eingeladen waren, zusammen mit Andrea Ypsilanti.
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